Rainer Berg über Torwarttraining
Hallo liebe Fußballfreunde!
Mein Kollege David und ich haben Rainer Berg, Ex-Fußballprofi und Torwarttrainer, getroffen und sind mit ihm ein paar interessante und wichtige Themen im Bezug auf die Position des Torwartes durchgegangen.
Was dabei herausgekommen ist und was Rainer Berg für Meinungen hat, das könnt Ihr hier sehen.
Viel Spaß beim Schauen und bis dahin wieder eine schöne Fußballzeit,
Euer David und Michi!
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“Wann hast du dich für die Torwartposition entschieden?”
Michael Schuppke, Münchner Fussball Schule:
Liebe Fußballfreunde, ich darf Sie heute begrüßen aus dem Sportpark in Unterhaching zu unserem zweiten Expertengespräch über Fußballtraining. Das Thema, der Leitfaden, unseres Gesprächs ergibt sich von selbst, wenn man weiß, wer unser Gast ist. Unser Gast ist heute Rainer Berg, der ehemalige Torwartprofi der Münchner Löwen. Servus Rainer, heute bist Du Torwarttrainer der SpVgg Unterhaching. Erstmal schön, dass wir da sein dürfen. Vielen Dank dafür. Und dann gleich mal die erste Frage vorne weg, bevor wir in das Thema Kinder- und Torwarttraining einsteigen. Wann hast Du Dich als Kind oder Jugendlicher entschieden, in das Tor zu gehen? Kam es von selbst oder hast Du Dich bewusst dafür entschieden?
Rainer Berg, Torwarttrainer der SpVgg Unterhaching:
Ich hab mit 6 Jahren im Verein angefangen und stand von Haus aus im Tor. Hat sich bei mir so ergeben, weil ich mir ein dreiviertel Jahr vorher beim Skifahren das Bein gebrochen habe und dann war das mit dem Laufen am Anfang nicht ganz so einfach. Bin dann mit 6 Jahren ins Tor und bin dann immer dort geblieben.
Schuppke:
So der alte Bolzplatzsatz: „Ja, jetzt ist er eben verletzt, dann stellen wir ihn ins Tor“.
Berg:
Ja, mehr oder weniger war es so. Erst hatte ich eben den Schien- und Wadenbeinbruch und dann nach 6 oder 7 Monaten, wo man wieder Sport machen konnte, war es dann einfach nicht möglich, länger zu laufen und hab dann auch immer noch das Bein nachgezogen und dann hieß es eben, dass ich ins Tor gehen soll. Und dort bin ich dann eben geblieben.
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Was meinst Du dazu?